Macedonien: Korab 2.764m

Bestiegen am 08.08.2009 mit Edith

 

41° 47' 27'' N; 20° 32' 46'' E
41.7908967, 20.54619312 (Dec Deg)
462294E 4626660N Zone 34 (UTM)

Auf dem Korab

Das Korab-Gebirge ist ein Gebirgszug, der sich über mehr als 40 Kilometer in nord-südlicher Richtung zwischen dem unteren Abschnitt des Schwarzer Drins und seinem Nebenfluss Radika erhebt. Es liegt rund um das Dreiländereck Albanien, Mazedonien und Kosovo südwestlich des Gebirges Šar Planina. Der Gebirgskamm, der durchgehend die albanische Grenze bildet, unterschreitet kaum je 2.000 Meter. Das Tal des Drin im Westen liegt auf rund 400 Metern, das Bett der Radika auf ungefähr 1.000 Metern. Neben der Korab-Spitze gibt es noch einige andere, fast gleich hohe Erhebungen. Nördlich der Doppelspitze liegen zahlreiche weitere namenlose, aber fast gleich hohe Felstürme. Der rund zwei Kilometer südwestlich gelegene Gipfel Korab-Pforte (Maja Portat e Korabit/Mala Korapska Vrata) erreicht mit 2.727 Metern ebenfalls fast die Höhe des Hauptgipfels. Nur wenige hundert Meter südlich davon liegt eine weitere Spitze (Maja e Moravës), die mit 2.718 Metern auch nur wenig niedriger ist.

Da sich der Gebirgskamm entlang der albanischen Ostgrenze zieht, wird in Albanien auch die Bezeichnung Vargu Lindor (Ostkette) verwendet. Darunter wird aber meist die ganze Gebirgskette am Ostufer des unteren Schwarzen Drin von rund 70 Kilometern Länge bis zum Koritnik bei Kukës verstanden. In der Literatur werden das Korab-Gebirge und die Šar Planina manchmal zu einem Gebirgszug, dem Šar-Korab-Massiv vereint. Die Höhe des Hauptgipfels Maja e Korabit/Kobilino Pole ist nicht ganz geklärt. Während albanische Quellen durchwegs 2.754 Meter angeben, gilt auf mazedonischer Seite neuerdings eine Höhe von 2.764 Metern.

Der Korab ist stark zerklüftet und besteht vor allem aus Schiefer und Kalk des Paläozoikums mit verschuppter und blockartiger Struktur sowie aus stark zerstörtem Gipsgestein der Permotrias. Auf der West-Seite fällt der Berg über Felswände steil ab. Auch die Nordseite besteht aus zerklüfteten Felsen. Eine Art Doppelspitze, die fast die gleiche Höhe erreicht, liegt rund 150 Meter nordwestlich der Korab-Spitze innerhalb albanischen Gebiets. Im Südosten ziehen sich von einigen Felsbändern durchbrochene Wiesen bis zum Gipfel, der dadurch recht einfach zu erreichen ist und gelegentlich auch von Hirten mit ihren Schafherden aufgesucht wird.

Während der Balkankriege verlief die Front durch die Region. Noch immer soll es Landminen im Korab-Gebirge geben. Eine Besteigung ohne ortskundige Führung oder abseits der gekennzeichneten Wegen kann deswegen gefährlich sein. Die früher für Besteigungen von der mazedonischen Seite notwendige Genehmigung des mazedonischen Innenministeriums ist mittlerweile nicht mehr notwendig – Bergsteiger müssen an den Grenzpolizeistationen im Grenzgebiet lediglich ihre Pässe vorzeigen. Die Standardroute erfolgt vom Radika-Fluss im Mavrovo-Nationalpark aus und ist mit Wegmarkierungen ausgestattet. Im Grenzgebiet, das bis vor wenigen Jahren Schauplatz von Kämpfen zwischen der mazedonischen Armee und albanischen Separatisten war, sollen oft Schmuggler unterwegs sein. Auf albanischer Seite gestaltet sich die Anreise zum Ausgangsort Radomira über unasphaltierte Straßen und weglos, eher schwierig

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